FOSDEM 2008 – 04

Sonntag Morgen ist immer hart zum Aufstehen. Da ich schon am Samstag um 04.00 aufgestanden bin, habe ich beschlossen nicht schon um 08.30 zur ULB zu fahren, sondern erst um 09.00 mit dem öffentlichen Verkehrsmittel. Noch ein paar Tage mehr und ich würde das System der Buse in Brüssel verstehen. Denn ohne Stadt- und Netzplan ist es etwas schwierig. Ebenfalls sind die Haltestellen nicht immer auf den ersten Blick sichtbar, da sie sich in einer “Nebenstrasse” befinden.
Nach ein bisschen Smalltalk im Korridor habe ich den Talk von Yaakov Nemoy über die Sicherheit von Smolt besucht. Und ich fand ihn sehr interessant. Leider war es mir so nicht möglich den Virtualbox-Talk zu besuchen. Mir sind ein paar interessante Idee gekommen, welche ich gerne mit Yaakov besprechen wollte, aber leider war dies nicht mehr möglich, da wir uns nicht mehr trafen. Ich habe an einen Integration in den Update-Prozess von Fedora gedacht. Ein Beispiel: Ein unerfahrener Benutzer sieht, dass es 200 Aktualisierungen gibt. Er folgt nun den Anweisungen, welche die Person ihm gegeben hat, welche sein System aufgesetzt hat, und aktualisiert sein System. Leider hat er einen Grafikchipsatz, welcher nicht richtig unterstützt wird. Noch bei der Installation, resp. der Aktualisierung wird nun eine Meldung mit den Informationen aus der Smolt-Datenbank angezeigt. Diese hilft ihm die Klippen zu umschiffen. Nur so eine Idee…
Da sehr viele Sprach-Betreuer auf einem Haufen waren, hat es sich angeboten, ein Meeting zu veranstalten. Um 13.00 haben sich so Dimitris, Marek, Bart, ein paar Leute, welche ich nicht kannte und an deren Namen ich mich nicht erinnern kann, und ich an den Ex-Debian-Stand gesetzt. Die Themen waren Tools, Community und Europa, da speziell lokalisierte Spins. Bei den Werkzeuge haben wir vorallem über Transifex gesprochen. Irgendwo wird es sicher ein Protokoll geben, denn Bart hat sich die Mühe gemacht, alles aufzuschreiben.
Das l10n-Meeting ist leider gerade in die Mittagszeit gefallen und so haben Bart und ich erst gegen drei gegessen. Natürlich kam ich nicht darumherum “Frites” (oder so ähnlich zu essen) mit Mayonnaise zu essen. Dies sei die urspüngliche Variante der “Pommes frites” und 50 % der Belgier und Belgierinnen essen sie mit Mayonnaise. Dies hat mich sehr amüsiert, denn vor eine paar Jahren hat ja der “mächtigste Mann der Welt” mit seinen Machenschaften, sprich “Kampf gegen den Terror” indirekt einen Boykott der “French fries” lanciert, da die Franzosen ihm nicht blind in die Schlacht folgen wollte. Zu dumm nur, dass seine Berater nicht einmal im Stand waren, den Ursprungsort zu bestimmen. Mach ja nichts, “Switzerland” ist “swedish”. Ich will jetzt nicht weiter über das “Land der ultimativ beschränkten Freiheit” reden.
Genährt sind wir dann wieder zurück zum Stand gegangen. Draussen war das Wetter relativ schön und so hatte es auch nicht mehr allzu viele Leute. Aus diesem Grund haben wir ein bisschen Keysigning betrieben und das Gröbste begonnen aufzuräumen. So um 16.30 habe ich dann die noch anwesenden Ambassadors verlassen und mich Richtung Flughafen aufgemacht. Dieses Mal auf dem direkten Weg.
OK, ganz direkt war es nicht, denn ich wolle eine Sehenswürdigkeit anschauen, bevor ich Brüssel wieder verlasse. Aus dem Zug habe ich dann noch einen Blick auf das Atomium werfen können bevor ich den Flughafen erreichte. Zur eigenen Sicherheit war ich drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen, damit meine Nerven nicht wieder so strapaziert werden, wie beim Abflug in Genf. Dies hat auch den Vorteil, dass ich unter den ersten 30 Passagieren war und so in die Boarding-Gruppe “A” gekommen bin und früh einsteigen konnte. Die Zeit am Flughafen haben ich damit verbracht, dass ich den Akku meinen Laptops leerte und für 3 Euro eine Flasche Wasser Mineralwasser kaufen musste.

Fotos gibt es auch noch ein paar…später, wenn ich auch die Bilder des FAD 2007 hochgeladen habe.

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