FODSEM 2008 – 02

Am Ende ist alles anders gekommen, als ich gedacht habe….Ich bin erst um 11.00 an der ULB gewesen. Bei der Sicherheitskontrolle in Genf haben etwa 400 Personen gewartet und wollten zu ihrem Flugzeug. Die Erinnerung an LinuxTag ist definitiv anders. Damals sind wir in Basel keine Minute angestanden, um die Sicherheitskontrolle zu passieren. So bin ich um 07.05 ins Flugzeug eingestiegen, aber es war erst halbvoll. Die Hälfte der Leute waren so noch hinter mir. Der Flug hatte Verspätung, auch wenn der Pilot versucht hat , Zeit aufzu holen.
Samstag Morgen und das erste Mal in Brüssel. Es ist noch praktisch, dass viele Leute französisch, englisch oder sogar deutsch sprechen. So war es mir möglich ein Ticket zu kaufen. Ab in den Zug und zu einem grossen Bahnhof fahren. So weit so gut. Nun begannen die Probleme. Wie heisst der gewünschte Bahnhof in der Landessprache? In welche Richtung muss der Zug fahren? Den Bahnhof beim Leopold Park habe ich dann gefunden und auch einen Zug, der zum gewünschten Bahnhof fährt. Das Problem war nun, dass es kein Regionalzug war, sondern ein IC und so bin ich am Bahnhof vorbei gefahren. Ich habe mir schon ausgemalt, was passiert, wenn es wie in der Schweiz zwischen Bern und Zürich ist. Glücklicherweise war es aber dann so, dass die Distanz nur etwa Bern-Freiburg entsprach. Jedoch zog sich die Rückfahrt mit dem Regionalzug trotzdem hin. Nach einem 20-minütigen Fussmarsch zur ULB, hatte ich die ULB erreicht.
Der Fedora-Stand wurde regelrecht von Ambassadors belagert und auch von Besuchern. Aus meiner Sicht ist das System mit der Platzierung der Projekte in einem Durchgang nicht ideal, aber es geht wohl nicht anders. Der Vorteil ist, dass die Besucher so fast nicht am Stand vorbeikommen ohne von einem Ambassador abgefangen zu werden, wenn sie einen Blick auf den Tisch werfen. Der Grund für die riesigen Besuchermassen in den Korridoren ist auch daraufzurückzuführen, dass zu diesem Zeitpunkt unser Dev-Room noch geschlossen war.
Die Organisation des Events ist ziemlich gut. Es hat genügend Toiletten, man kann zu moderaten Preisen Essen und Trinken kaufen und die Leute der Oraganisationsteams sind sehr hilfebereit. Wie immer, funktioniert der Internetzugang nur ungenügend.
Wie bereits erwähnt, hat es viele Ambassadors, welche um den Stand herumschleichen, hat ich mich oftmals im Dev-room aufgehalten. Der erste Talk ” Getting one million to know Linux” sah eher so aus, wie eine Werbepräsentation für die Webseite http://www.gnulinuxmatters.org/. Jens hatte bei “SELinux don’t just switch it off” extrem viele Zuhörer, die Leute mussten stehen, da es keine Sitzplätze mehr hatte. Da an der ULB die hässlichsten Vorlesungsraum vorhanden sind, welche auch keine Fester haben, wurde es auch entsprechenden warm, resp. gewissen Leute stand der Schweiss auf der Stirn, aber nicht Jens. Die nächste CentOS-Präsentation habe ich ausgelassen, aber dann bei Dimitris und Transifex ging ich wieder in den Saal. Wahrscheinlich liesse sich seine Präsentation auch verwenden, um am LinuxTag 2008 neue Übersetzer zu rekrutieren. Ich werde ihn mal fragen. Der Rest der Zeit habe ich dann wieder am Stand verbracht und ein bisschen mit den XO gespielt. Es war gerade eine gute Gelegenheit, um für die OpenExpo in Bern zu übern.

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