Nächstes Semester…

Nun ist der erste Tag des neuen Semesters, des 6., schon vorbei. Summa summarum bin ich jetzt eigentlich schon im 12. Semester, wenn ich das vorgängige Schmalspurstudium an einer “Höheren technischen Fachschule” dazuzähle.
Wie es so geht, habe ich natürlich zu viele ETCS-Punkte in gewissen Bereichen. Im Jahre 2005 wurde lauthals erzählt, dass man mit Punkten aus Wahlmodulen versäumte Pflichtmodule kompensieren könnte. Jaja, könnte man schon, jedoch darf in den wenigsten Bereichen nicht mehr als ein Wahlmodul besucht werden. Dieser Umstand wurde jedoch verschwiegen und erst 1.5 Jahre später publik gemacht. Die Wahlmodule dürfen schon besucht werden, aber es gibt keine Punkte. So habe ich “Advanced Linux” (in dieser Bewertungsgruppe habe ich auch noch “Excel für Maschineningenieure” und “Linux”, wobei ich die Excel-Punkte strichen musste) und “Nachhaltiges Energiemanagement” (Verbrennungsmotoren hat schon den Platz des Wahlmodules eingenommen) aus meinem Portfolio verbannt. “Technische Informatik” werde ich besuchen, da es mich interessiert und wir ein interessantes Projekt machen werden. Es sieht so aus, als ob wir uns mit GPS, Tracking und eventuell Navigation befassen werden in unserer Gruppe.
Was mich auch noch interessiert, was ich eigentlich für Noten gehabt habe im letzten Semester. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ich bei den noch nicht bekannten Modulen wohl so um ein E herum sein werde. Wie immer eigentlich, denn seit sechs Semestern gehe ich auf einem sehr schmalen Grad. Da ist die Arbeit, das Fedora Project und der Schlaf, welche mich an guten Leistungen hintert…Was ich hasse, wenn sich Dozenten immer und immer wieder darüber auslassen, dass die berufsbegleitenden Studenten viel schlechtere Leistungen vollbringen als die Vollzeitstudenten. Ich sage es auch hier wieder…ist eine bessere Note zwischen 50’000 und 70’000 Franken pro Jahr wert? Definitiv nicht. Ich würde auch lieber als Vollzeitstudent studieren, aber ich bin nicht mehr 22 und wohne auch nicht mehr bei Mami, welche wäscht und kocht. 30 Lektionen im Gegensatz zu 22 und etwa 35 Stunden (nicht Lektionen!), welche zum Geld verdienen gebraucht werden, sind sicher verlockend. Am Ende bin ich wohl gleich glücklich wie ein Vollzeitstudent.
Der Schlusssatz: MSR kann man auch im Leben gebrauchen…es muss alles optimiert werden, aber manchmal kann ein System auch überschwingen.

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