Lenovo X300

Gegen das X300 hat der Asus EeePC 900 keine Chance. Das kleine weisse Ding wirkt irgendwie lächerlich, wenn es auf dem Schreibtisch liegt. Fast ein bisschen so, wie wenn “Darth Vader” aufgetaucht wäre, die Weltherrschaft übernehmen will und der EeePC spürt, dass sein Ende gekommen ist. Sicher, der Preis liegt beim X300 in astronomischer Höhe, aber Qualität und Leistung hat halt bekanntlicherweise ihren Preis. Der EeePC hat mich auf der ganzen Linie enttäuscht, schlechte Verarbeitung, lausige Performance und der Akku ist Schrott.

Ich denke, dass das X300 ein würdiger Ersatz für die mobile Nutzung sein wird. Denn fernsehen auf einem Mini-Bildschirm des EeePc macht nur in Ausnahmefälle Spass. Und zum Pakete bauen braucht es Leistung, damit der Vorgang nicht eine Ewigkeit dauert.

Die Apple-Freunde im Büro haben mich natürlich gefragt, wieso ich kein MacBook Air gekauft habe. Das 13.3″-Display hat beim MacBook Air nur 1280×800 im Gegensatz zu 1440×900 beim X300 bei einem kaum höheren Gewicht. Der wichtigste Punkt ist aber: Das MacBook Air ist von Apple. Also keine Möglichkeit für Erweiterungen, den Akku kann man nicht wechseln und für jeden Anschluss braucht es teueres Spezialzubehör.

Aus Apple und EeePC-Sicht bin ich im wahrsten Sinne auf die “dunklen Seite der Macht” gewechselt. Es ist halt so, dass Lenovo mit der Gestaltung und dem verwendeten Materialien (sprich Industrial Design) seiner Thinkpad eher den Geschmack von Ingenieuren tritt, als Apple mit seinem alles-ist-rund-komma-hat-keine-ecken-und-kanten-Design.

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