DHCP-Server unter Fedora

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die dynamische Verteilung von IP-Adressen und weiterer Konfigurationsparameter an System, welche im lokalen Netzwerk stehen. DHCP ist im RFC2131 definiert. Standardmässig kann DHCP den Client-Systemen folgende Einstellungen zuweisen:

  • IP-Adresse und Netzwerkmaske
  • Default-Gateway
  • Nameserver
  • WINS-Server
  • Proxy-Konfiguration

Installation

Die Installation eines DHCP-Servers ist mit yum, yumex oder pirut sehr einfach.

Konfiguration

DHCP bezieht seine Einstellungen aus der Datei /etc/dhcpd.conf. Das Netzwerk-Interface, welche für die DHCP-Verteilung benutzt werden soll, muss eine statische IP-Adresse haben. Als Beispiel ist eine Konfigurations-Datei unten angefügt.

Verwenden
Achtung: Es darf nur ein DHCP-Server pro Netzwerk-Segment vorhanden sein.

Starten

Neustarten

Damit dhcpd beim System-Start gestartet wird, muss

ausgeführt werden.

Testen

Durch Beobachten der Log-Datei kann erkannt werden, wenn ein System eine IP-Adresse bezieht.

Die Ausgaben sollten in etwa so aussehen.

Der Artikel findet sich auch im Fedora-Wiki.

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