Cablecom-Ausfall, schon wieder…

In unserer Strasse wird allerlei saniert. Unter anderem die Stromzuführungen. Anfangs habe ich noch gedacht, dass wir dann dauern mit Unterbrüchen zu rechnen haben. Bagger beschädigen ja noch ab und zu eine Leitung. Aber nichts da, es gab mal eine Unterbrechnung von etwa einer halben Stunde…

In den letzten drei Jahren hat die Cablecom anscheinend nichts gelernt. Redundanz ist wohl immer noch ein Fremdwort. Wie kann es sein, dass ein ganzes Quartier sein 7 Stunden weder Internet noch Fernseh/Radio hat? Seit Mitternacht geht nichts mehr…stört ja eigentlich niemanden, da man um diese Zeit schlafen sollte 😉

Das sind dann 7 Stunden um ein Problem zu lösen…bevor es die Mehrzahl der Benutzer überhaupt merkt. Hätte man nun Redunzanz würde es gar niemand merken ausser den Leute, welche für die Überwachung der Netzes verantwortlich sind. Irgendwann würde dann ein Techniker die defekten Elemente austauschen und gut ist.

Über lange Sicht ist es wohl kostengünstigen ein Call center zu betreiben als in die Infrastruktur zu investieren. Lange Jahre (sind wohl nun so 13) hatte ich nie Probleme mit der Cablecom. Als 2002 ein Blitz den Verteilerkasten getroffen hat, gab es eine Störung, was ja auch nicht verwunderlich ist. Defekte Cablemodems wurden sofort ausgetauscht und Gespräche mit den Call center vermied ich. Es ist nun aber schon das zweite Mal, wenn ich mich recht erinnere, dass eine Störung in diesem Jahr länger dauert. Und ich wage mal eine Prognose, dass es eine Zunahme von Unterbrüchen geben wird, welche nicht in 20 Minuten behoben werden.

Ich bin mal gespannt auf die Ausrede, welche sie dieses Mal bringen. “Höher Gewalt”, “Ein Hund hat ein Kabel gefressen”, “Das Problem lag nicht bei uns”, blablabla…

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